Warsteiner bringt Spenden nach Peru

 Schülerinnen und Schüler der 10 b haben Pachamama-Hilfsgüter verladen. Ganz links Herr Lopsien und C.Lente-Lorenzen Donnerstagmorgen – ein „Warsteiner“-Lastzug steht vor dem Hauptgebäude unserer Schule. Fleißige Schülerinnen und Schüler der 10b bringen Rollstühle, Krücken und eine Reihe von Kisten nach draußen und heben alles auf die Ladefläche des Biertransporters. Die Pachamama-AG unserer Schule hatte zu einer Spendenaktion aufgerufen.

Insbesondere medizinisches Gerät und Schreibmaschinen werden in Nasca dringend benötigt. „Erstaunlich viel ist in den letzten Wochen zusammengetragen worden, zum Beispiel auch ein Destillationsgerät und ein wichtiges Sterilisationsgerät“, berichtet Carmen Lente-Lorenzen, die Vorsitzende der Pachamama-AG. Es kommen noch Stühle der Firma Edler aus Cappel hinzu und 12 Pflegebetten der Diakoniestation.

Herr Lopsien und Herr Peel von der Warsteiner-Brauerei erzählen, dass alle Gegenstände in Schiffscontainern verpackt werden und in Kürze auf die Reise nach Peru gehen. Der „Warsteiner-Partnerfond“ organisiert und finanziert die Transporte. Albert Cramer, der Besitzer der Warsteiner Brauerei, musste vor einigen Jahren bei einem Ballonflug in der Nähe von Nasco notlanden. In Nasca, wo die Pachamama-Projekte angesiedelt sind, und in den umliegenden Dörfern erlebte und beobachtete er so viel Not, dass er sich entschloss dort und anderswo mit anderen zusammen Hilfe zu organisieren. Der „Warsteiner-Partnerfond“ unterstützt inzwischen viele Projekte in unterschiedlichen Ländern. A.Cramer lege jedoch keinen großen Wert auf die öffentliche Darstellung dieser Aktivitäten, erzählte Herr Lopsien.

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