Offizielle Begrüßung unserer Schulleiterin: Herzlich willkommen, Frau Horst de Cuestas!

Am Hermann-Vöchting-Gymnasium  wurde dessen neue Schulleiterin, Frau Horst de Cuestas, offiziell im Amt willkommen geheißen. Durch das Programm führte erneut unser HVG-Conférencier bzw. stellvertretender Schulleiter Herr Schröder. In seiner Rede betonte er die Chancen, durch frischen Blick Gewohntes neu zu denken – vom Alpaka zum HVG-Pferd.

Dass nun erstmals eine Frau an der Spitze des HVG steht, hob Elternvertreterin Frau van Eupen hervor. Schuldezernent Herr Hypius und der stellvertretende Bürgermeister Herr Klatt van Eupen betonten die große Erleichterung über die unüblich schnelle Besetzung der Leitungsposition und die enge Verbundenheit der Stadt mit dem HVG. Weitere Wünsche überbrachten die Schülervertretung, Herr Hasenberg für den Lehrerrat (mit Akzenten im HVG-Grün) sowie Frau Stöß (ESL). Den musikalischen Rahmen gestalteten Frau Naal-Glaßer und Herr Kressin – darunter zufällig das Examensstück von Frau Horst de Cuestas für Gesang, hier aber mit Cello und Klavier dargeboten (und die Begeisterung von Frau Horst de Cuestas darüber war nicht zu übersehen).

In ihrer Antrittsrede wählte Frau Horst de Cuestas das Bild einer Dirigentin: Eine Partitur erwache erst durch das Zusammenspiel aller Musiker zum Leben. Während Fachkonferenzen und Registerproben die einzelnen Stimmen vorbereiten, behalte die Dirigentin das Gesamtwerk im Blick. Ein gelungenes Klangergebnis erfordere umsichtiges Handeln, aktives Zuhören und fantasievoll genutzte Fermaten – zum Wohl der gesamten Schulgemeinschaft. Für sie erweise sich bisher die „Einweisung“ (sic! So nennt man das…) ans HVG durch die Bezirksregierung als Glücksgriff, das sie nicht vom hohen Ross, sondern vom Dirigentinnen-Pult aus im obigen Sinne für die nächsten 4 Jahre leiten wolle.

Weitere Berichte über die Veranstaltung findet man in der lokalen Presse.

„Für nur einen Euro mehr hätte es eine Wattwanderung mit Spaß und danach Hamburger mit Cola gegeben!“

– so spann Wattführer Ede* sein Seemannsgarn für unsere Klassen 8, die letzte Woche bei Kaiserwetter Norderney besucht haben, wie es am HVG gute Tradition ist. Neben der Wattwanderung gab es auch noch Ausflüge in die Wattwelten, die kleine Innenstadt, in die Sporthalle, an den Strand, nachts zum Leuchtturm – und, ganz wichtig, viel Klassenfahrtsfeeling. Die eine oder andere Nacht war sicherlich kürzer als üblich, und wurde zusätzlich vom Weckdienst (digital und analog) beendet. Auch die Hin- und Rückfahrt mit der DB dürfte jedem als Abenteuer der besonderen Art im Gedächtnis bleiben…

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Abi ’96- You can get it, if you really want

Am 19.09.26 trafen sich 13 Ehemalige des 1996-er Abiturjahrgangs, um sich nach 30 Jahren ihre alte Schule anzuschauen, zum Teil wirklich das erste Mal seit 30 Jahren. Viele Räume, Möbel, Gebäudeteile weckten alte Erinnerungen, auch wenn im Nachhinein das ein oder andere in der Erinnerung einfach größer war. Auch über „den Lehrkörper“ wurde in Erfahrung gebracht, wie es dem- oder derjenigen denn so gehe, woraufhin ein paar Anekdoten ausgetauscht wurden. Nach knapp 2 Stunden Führung durch Hauptgebäude, Aula und FKT sowie Landwirtschaftschule, bei der auch die Weiterentwicklung des Städtischen Gymnasiums zum HVG deutlich wurde, ging es weiter zum geselligen Tiel in Richtung Schiedersee. Die Verabschiedung erfolgte allerdings nicht ohne eine großzügige Spende an den Förderverein. Vielen Dank dafür! (Srd)

Herzlich willkommen!

Liebe Schulgemeinde des HVG,

wie bereits bekannt, wird Herr Hanke die Schule zum 01.10.26 verlassen und seine neue Tätigkeit bei der Bezirksregierung aufnehmen.

Wir freuen uns, dass die Schulleitung zum 01.10.26 nahtlos von Frau Gudrun Horst de Cuestas übernommen wird. Sie kehrt nach zweijähriger Direktionstätigkeit am Colegio Alexander von Humboldt in Lima aus dem Auslandsschuldienst zurück und wird sich mit ihren Fächern Musik und Deutsch auch unterrichtlich einbringen. Zuvor war sie 13 Jahre lang Schulleiterin am Friedrichsgymnasium in Herford und hat sich dort nicht nur aufgrund ihres Engagements im Bereich der Schulentwicklung, sondern auch als engagierte Chorleiterin und Förderin der instrumentalen Musikgruppen einen Namen gemacht.

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Food, friends and Europe – Europa verbindet

Was essen Jugendliche in Kroatien, Spanien, der Türkei und Deutschland? Welche Essgewohnheiten haben wir gemeinsam – und wo gibt es Unterschiede? Diesen Fragen gingen die Schülerinnen des jetzigen 10. Jahrgangs im Differenzierungskurs „Europe today!“ von Frau Vieweger-Gieffers gemeinsam mit Jugendlichen aus Europa auf den Grund. Unsere Projektpartner*innen waren Jugendliche der Osnovna škola Ivo Kozarčanin (Kroatien), der IES Río Duero (Spanien) und der Finike Anadolu Lisesi (Türkei). Über Steckbriefe, Postkarten und Videokonferenzen lernten wir uns kennen und tauschten uns über unseren Alltag und unser Thema aus. Auf unserer TaskCard sammelten wir Informationen zu Ess- und Trinkgewohnheiten und Rezepte. Dann wurde es praktisch: Wir kochten landestypische Rezepte unserer Partnerländer nach und konnten Europa so auch kulinarisch entdecken. Zum Abschluss evaluierten wir gemeinsam unser Projekt. Für „Food across borders“ wurden wir von dem Pädagogischen Austauschdienst und dem Ministerium für Schule und Bildung des Landes Nordrhein-Westfalen mit dem eTwinning-Qualitätssiegel 2026 ausgezeichnet. Diese Auszeichnung erhalten … Weiterlesen …

Vom Leben zwischen zwei Welten – Ein Interview über Mut, Neuanfänge und kulturelle Perspektiven

Von der venezolanischen Hauptstadt Caracas bis nach Europa sind es rund 7.800 Kilometer. Diesen weiten Weg hat Danilo Rojas vor mehr als zehn Jahren auf sich genommen – eine Entscheidung, die sein Leben grundlegend verändert hat. Im Rahmen des CertiLingua-Projektkurses bei Herrn Witkop in Kooperation mit „Concept for Change“ unter der Leitung von Rafael Jaron hatten wir, Mia und Jan (Q1), die Gelegenheit, Herrn Rojas zu seiner persönlichen Geschichte, seinen internationalen Erfahrungen und seinem Blick auf die Welt zu interviewen.

Nach dem Abschluss seines Bachelorstudiums im Ingenieurwesen in Venezuela entschied sich Herr Rojas 2014, seine akademische Laufbahn in den Niederlanden fortzusetzen. Da er in seinem Heimatland nur begrenzte Möglichkeiten zur weiteren Qualifizierung sah, führte ihn sein Weg anschließend durch verschiedene europäische Länder. Im Laufe der Jahre arbeitete er für mehrere Unternehmen der Automobilindustrie, bevor er sich 2022 mit einem eigenen Ingenieurbüro selbstständig machte. Heute unterstützt er insbesondere Start-ups bei technischen Entwicklungsprozessen und vermittelt sein Fachwissen an junge Unternehmen. Besonders wichtig sei ihm dabei, eigenverantwortlich zu arbeiten und seine eigenen Ideen verwirklichen zu können.

Ein Schwerpunkt unseres Gesprächs

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