Einen Monat in Dänemark – ein Erfahrungsbericht

Nachdem letztes Jahr unsere dänische Austauschpartnerinnen für 6 bzw. 3 Wochen bei uns waren, hieß es für uns direkt nach den Osterferien „Auf nach Dänemark!“, wo wir für 4 bzw. 3 Wochen lebten. Nach einer etwa 8-stündigen Zugfahrt kamen wir aufgeregt in Aarhus an. Dort wurden wir von unseren Austauschpartnern und ihren Familien sehr freundlich empfangen. Nach einem Abend in unseren jeweiligen Gastfamilien, der zum Kennenlernen genutzt wurde, gingen wir am nächsten Tag zusammen mit unseren Austauschpartnern in die Schule. Wir waren sehr erstaunt von der Schule. Alles war sehr modern, die Schüler hatten sehr viele Freiheiten und, was uns am meisten faszinierte, alle arbeiteten an Laptops. Keiner der Schüler dort muss schwere Bücher und Mappen schleppen. Dies ist ein Beispiele für einen Unterschied zu unserer Schule, der uns aufgefallen ist. Davon gab es allerdings noch weitere.

Während unseres Aufenthaltes besuchten wir die so genannte „I-Class“, welche auch Josephines Austauschpartnerin besuchte. Dadurch, und auch weil alle SchülerInnen der Klasse sehr freundlich und aufgeschlossen waren, fanden wir sehr schnell Anschluss. Bereits nach einer Woche luden sie uns zum Beispiel zu einem Grillnachmittag am Strand ein. Das besondere der I-Class war, dass jedes Fach, von Mathe bis Geschichte, in Englisch unterrichtet wurde. Dies merkte man den SchülerInnen der Klasse auch an. Sie sprachen Englisch auf einem sehr hohen Niveau. Zugegeben, vor allem in der ersten Woche war es sehr schwer dem Unterricht zu folgen. Doch dies änderte sich mit der Zeit. Von Tag zu Tag konnten wir feststellen, dass es immer leichter wurde, die Unterrichtsinhalte zu verstehen und sich mit den anderen Klassenmitgliedern zu unterhalten.

So, und natürlich dadurch dass wir in unseren Gastfamilien auch nur Englisch sprachen, hatten wir das Ziel, uns in Englisch zu verbessern, erreicht. Natürlich hatten wir aber auch noch andere Ziele. Ein weiteres war zum Beispiel möglichst viel über die dänische Kultur und die Lebensweise von Menschen in einem anderen Land zu erfahren. Dies gelang uns auch sehr erfolgreich. Wir machten das ganz normale Leben mit. Dies reichte von großen Familienfeiern über den Besuch von Sportvereinen bis zum gemeinsamen Kochen dänischer Speisen. Und eins konnten wir feststellen: Wenn man in ein anderes Land fährt, sollte man sich auf jeden Fall darauf einstellen, gerne mal etwas Neues zu probieren und möglichst viele Chancen zu nutzen an Ausflügen und Events teilzunehmen.

Unseren Austauschfamilien war es auch wichtig, dass wir möglichst viel sahen. Uns wurden die schönsten Ort der Umgebung gezeigt, wenn wir einen besonderen Wunsch hatte, wurde alles getan um diesen zu ermöglichen und wir hatten viele Freiheiten selber etwas zu erkunden. So war ein besonderes Erlebnis zum Beispiel eine eintägige Fahrt nach Kopenhagen, welche auf unseren Wunsch hin organisiert wurde.

Wir können sagen, dass die Zeit in Dänemark sehr inspirierend war. Wir haben sehr viel erlebt und gelernt, und vermissen die Zeit und die Menschen dort. Schnell konnten wir sehr viele neue Freundschaften schließen, mit denen wir auch immer noch in Kontakt stehen.

Wir können jedem, der die Chance bekommt auch einen Austausch zu machen, wirklich nur empfehlen diese zu nutzen. Auch jetzt, einige Zeit später, reden wir immer noch über diesen Aufenthalt, da es ein unvergessliches und sehr prägendes Erlebnis war.

Von Lina Thater und Josephine Bernsee

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