Bitte wieder: Briefe gegen die Einsamkeit

Corona, Kontaktbeschränkungen, Quarantäne… Diese drei Worte begegneten uns zu Beginn der Pandemie tagtäglich. Besonders hart wurden dadurch die Ältesten unter uns getroffen: Menschen, die in Altersheimen leben und aufgrund des Virus‘ ihre Familien und Angehörigen nicht mehr sehen durften. Durch die Impfpriorisierung unserer ältesten Mitbürger hat sich für sie zwar die Lage etwas entschärft, aber auch ohne Corona bleiben Menschen im Seniorenheim oft sehr einsam.

Fast genau ein Jahr ist es her, dass die Idee der damaligen Klassen 9, EF und Q2 entstand, den Seniorinnen und Senioren durch „Briefe gegen die Einsamkeit“ in einem Religions-Projekt ein kleines Lächeln ins Gesicht zu zaubern, sich mit ihnen solidarisch zu zeigen und ihnen Mut für die kommende Zeit auszusprechen. Nach der Projekt-Zeit waren über 60 Briefe, Karten, Bilder und Basteleien zusammengekommen, die an ein örtliches Seniorenheim übergeben wurden.

Es gab schon damals von allen Seiten viel positive Rückmeldung zu dem Projekt. „Es war uns besonders wichtig, dass diese Menschen wieder Mut finden und wissen, dass sie in dieser Zeit nicht alleine sind. Es ergaben sich durch das Projekt sogar mehre Brief-Austausche zwischen einigen Schülerinnen und Schülern und den Senioren.“, weiß die Religionslehrerin Frau Matheus, die damals das Projekt initiiert hat.

Und auch in jüngster Zeit gab es wieder, aus immer noch aktuellem Anlass, eine entsprechende Initiative:

Frau Sölter ist mit der 9c gegen die Einsamkeit angegangen -der Impuls dazu erwuchs aus dem Deutschunterricht: „Wir behandeln im Deutschunterricht momentan das Thema Gedichte. Da ein wichtiges Motiv der Romantik auch die Einsamkeit ist und wir durch die aktuelle Corona-Situation wahrscheinlich alle manchmal einsam sind, haben wir an der Aktion „Briefe gegen Einsamkeit“ der youngcaritas teilgenommen. Jede/r Schüler/in, und ich natürlich auch, hat einen Brief an eine/n Unbekannte/n geschrieben. Einige SuS haben tolle Gedichte oder Rätsel beigefügt, andere haben wundervolle Bilder gemalt.“

Und auch diesmal gab es wieder positive Rückmeldung.

Wer unabhängig von etwaigen Unterrichtsprojekten ebenfalls gerne in diesem Sinne handeln möchte, ist herzlich dazu eingeladen: verfasst einen kürzeren Brief, ein Gedicht, teilt etwas von euch mit, sprecht Mut zu, malt ein Bild, … und lässt es in das Fach der Öffentlichkeitsarbeit / Bec legen. Eure Briefe werden dann gebündelt weitergegeben.

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