Osterferien-3D- Drucker- Projekt des zdi – HVGler haben mitgemacht

Das kostenlose Projekt wurde vom zdi-Zentrum Lippe.MINT mit Mitteln der Bundesagentur für Arbeit und dem Ministerium für Kultur und Wissenschaft des Landes Nordrhein-Westfalen gefördert, und einige HVGler haben daran teilgenommen. Hier folgen ein Erfahrungsbericht von Jerome sowie ein Clip:

In der ersten Ferienwoche waren drei Schüler der Klassen 8 bis 10 unserer Schule bei einem 3D Drucker Projekt in Lemgo bei der Berufsschule Lüttfeld.

Natürlich waren dort auch noch andere Schüler. Insgesamt waren wir 12 Personen. Zuallererst bekamen wir zuerst eine Einweisung, was man im Gebäude machen darf und was nicht. Danach haben wir unsere 3D-Drucker bekommen und mussten sie zusammenbauen, weil die nicht schon aufgebaut ankommen.

Nachdem wir die 3D Drucker aufgebaut und kalibriert hatten, sollten wir uns mit dem Testfilament, das schon im Set enthalten war, ein Boot drucken.

Nachdem wir das Boot erfolgreich gedruckt hatten, sollten wir Namensschilder für unsere Drucker drucken, damit man die Drucker auseinanderhalten konnte, da sie ja alle gleich aussehen.

Nach den Namen durften wir uns dann neues Filament abholen und eine Brücke drucken (oder wie auch immer man das nennt…). Die Aufgabe war es, herauszufinden, bei welcher Temperatur der Drucker die besten Ergebnisse erzielt.

Als wir dann mit diesen Sachen fertig waren, ging es um das eigentliche Ziel: eine Uhr zu bauen.

Zuerst mussten wir den Rahmen drucken und uns in Geduld üben, weil ein 3D Drucker nicht in 10 Minuten mit den einzelnen Sachen fertig ist.

Nach den Rahmen durften wir uns durchsichtiges Filament holen, um die Fenster für den Rahmen zu drucken. Während die Fenster gedruckt wurden, durften wir schon den Rahmen zusammenkleben, weil wir den Rahmen in 4 Teilen drucken mussten.

Nachdem wir damit fertig waren, war es unsere Aufgabe, selber Sachen zu erstellen, auf denen am Ende dann die Uhr drauf stehen kann. Dafür benutzten wir das Programm Tinkercad, das eine sehr einfache Bedienungsoberfläche hat.

Nachdem wir die Sachen konstruiert hatten, war es auch schon Zeit, die Dateien in das richtige Dateiformat für den 3D-Drucker umzuwandeln und diese dann auf unsere SD-Karte zu ziehen.

Nachdem wir die ganzen Sachen gedruckt hatten, bauten wir die Technik und den LED-Streifen in die Uhr ein und klebten nochmal alles mit dem Ständer zusammen.

Als wir damit fertig waren, bekamen wir Seiten gezeigt, wo man sich kostenlos Vorlagen für den 3D-Drucker runterladen kann, und uns wurde das Programm nochmal genauer erklärt, mit welchem man das Dateiformat ändert. Unter anderem wurde uns dann auch gezeigt, wie man die Druckzeitlänge anpassen kann bzw. wie man am Ende den Druck ganz gut optimieren kann.

Dann waren auch schon leider die 4 Tage rum und wir durften unsere 3D Drucker zusammenpacken und mit nach Hause nehmen. Insgesamt war es eine sehr schöne Zeit und wir konnten viel dazulernen.

Danke an das ZDI und an die Berufsschule Lüttfeld, die uns die 3D-Drucker besorgt und die Kosten übernommen habenJ

Verfasst von Jerome aus der 9b, red. Bec