Am Donnerstag, den 11.06., war es (leider) schon soweit: Endspurt. Der letzte Tag des Austauschs stand uns allen bevor. Für den Vormittag war wieder Programm in der Schule geplant. Morgens starteten wir etwas später als gewohnt, gegen 10:30 Uhr, mit einem Badminton-Turnier. Bei dem Turnier spielten wir natürlich im Doppel mit unseren Austauschpartner*innen. Nach dem Turnier in der Sporthalle haben wir in der Schulmensa zu Mittag gegessen. Anschließend ging es auf eine Stadtrallye in Lieusant, bei der wir in Kleingruppen verschiedene Fotos an bestimmten Punkten machen oder verschiedene Fragen beantworten sollten. Nach der Stadtrallye kehrten wir zurück zu unseren Gastfamilien, um unsere Koffer zu packen und uns auf die Abreise vorzubereiten. Zum Abschluss dieser sehr gelungenen Woche begann dann um 19 Uhr das Deutsch-Französische Fest, das wieder in der Mensa stattfand. Es gab wie immer ein reichhaltiges Buffet, tolle Musik und die obligatorischen peinlichen Fotos! Nach einer letzten gemeinsamen „Macarena“ mussten wir dann doch irgendwann in den Bus steigen. Es folgte ein tränenreicher und herzlicher Abschied; gegen 22 Uhr fuhren wir mit unserem Bus zurück nach Deutschland. Frankreich hat es uns definitiv wieder angetan: Warum sonst hatten wir bei der Abfahrt das Bedürfnis Joe Dassins „Les Champs-Élysées“ gemeinsam zu singen?! – Au revoir, nos amis! Wir kommen wieder!
Am heutigen Mittwoch, den 10.06. hatten wir die Gelegenheit, das französische Schulsystem näher kennenzulernen. Der Vormittag begann mit dem Unterricht am Collège St. Louis, wo wir an verschiedenen Fächern teilnehmen konnten. Es war spannend zu sehen, wie der Unterricht in Frankreich gestaltet ist. Die Lehrer waren sehr freundlich und offen, und wir konnten viele interessante Unterschiede zu unserem eigenen Schulsystem entdecken.
Nach dem Vormittagsunterricht trafen wir uns mit anderen unsere Austauschpartner*innen, um gemeinsam verschiedene Aktivitäten zu unternehmen. Ein Highlight des Nachmittags war der Besuch des nahegelegenen Einkaufszentrums: Carré Sénart. Dort hatten wir die Möglichkeit, in sehr vielen (französischen) Geschäften zu stöbern. Es war eine tolle Gelegenheit, uns auch besser kennenzulernen und gemeinsam Spaß zu haben.
Dienstag:
Am Dienstag, den 9. Juni 2026 stand endlich Paris auf dem Programm! Obwohl wir bereits um 8 Uhr am Collège losfuhren, zog sich die Einfahrt in die gut 40 Kilometer entfernte Innenstadt von Paris bis 10:15 Uhr. Es war eine Fahrt mit viel Stau und die Franzosen haben auch ihren eigenen Fahrstil! In Paris angekommen, marschierten wir zunächst über den Champ de Mars zum Eiffelturm. Nach zwei Sicherheitskontrollen konnte die Turmbesteigung über die Treppenstufen losgehen. Auf der ersten und zweiten Plattform kauften sich viele Schüler*innen einige Andenken und genossen die Aussicht über Paris: traumhaft! Als wir vom Eiffelturm hinabstiegen, stärkten wir uns erst einmal mit einem Mittagessen an der Place du Trocadéro, wo auch dieses Gruppenbild entstand. Anschließend liefen wir wieder zum Hafen und machten eine Bootsfahrt auf der Seine. Dort haben wir viel von Paris entdeckt, wie zum Beispiel einen Teil des Louvre oder Notre Dame. Zum Schluss machten wir noch ein paar Gruppenfotos und fuhren dann wieder zurück nach Lieusaint, wo wir gegen 17:00 Uhr ankamen. Diesmal waren es sogar nur anderthalb Stunden Fahrt 😉 Das war wirklich ein toller Tag!
Am Montag, den 08.06. besuchten wir im Rahmen unseres Frankreichaustauschs das schöne Städtchen Fontainebleau. Wir wollten doch schon immer wissen, wie es in der Stadt aussieht, in der die Großeltern von Jules wohnen! (Découvertes 1, Unité 3)
Der Tag begann mit einer Führung durch die Schlossanlage von Fontainebleau, einem der prächtigsten Schlösser Frankreichs. Mit unseren Audioguides erkundeten wir die prunkvollen Räume und erfuhren viel über die Geschichte des Schlosses und seiner ehemaligen Bewohner, darunter zahlreiche französische Könige und Kaiser.
Die prächtigen Gärten und die beeindruckende Architektur des Schlosses faszinierten uns und luden zu vielen Fotos ein. Nach der Besichtigung hatten wir etwas Freizeit, um Fontainebleau auf eigene Faust zu erkunden. Einige von uns schlenderten durch die charmanten Gassen, während andere in einem der Cafés eine Pause einlegten und ein Eis probierten.
Der Tag endete mit vielen neuen Eindrücken und Erinnerungen an Fontainebleau. Jules‘ Großeltern haben wir jedenfalls nicht getroffen!
Pollmann – Pommes – Péage:
Sonntagmorgen 8 Uhr, Stadion am Rammbocke. Wir „Blomberger Franzosen“ starteten verfrüht in die Projektwoche. Unser Ziel: Lieusaint, unsere Partnerstadt in Frankreich. Mit dem Reiseunternehmen Pollmann ging es für 22 Schüler*innen zusammen mit Frau Möller und Herrn Geraci gen Westen. Bei der ersten Pause gab es bereits einen Fahrerwechsel; rote Lackschuhe, ein weißer mit Schnurrbärten verzierter Anzug, Sonnenbrille, Hut. „Ist das Michael Jackson“? , fragte sich jemand laut im Bus. Es war kein Geringerer als William, unser sympathischer Busfahrer, der uns schon 2024 nach Lieusaint begleitet hat! Die ganze Fahrt über hatten wir richtig gute Laune. Das lag insbesondere an der Playlist, oder vielleicht doch daran, dass William extra für uns an einem McDonald‘s hielt, wo wir uns mit Burgern und Pommes gestärkt haben?! Einige „péage“-Stationen (das sind übrigens Mautstationen!) später kamen wir überpünktlich um 18 Uhr am Collège St. Louis in Lieusaint an. Unsere Gastfamilien warteten bereits voller Vorfreude auf uns. Die Woche kann beginnen! On y va!




