Zwischen Hörsaal, Labor und Mensa, ein Tag in der Uni Paderborn

Während die einen die Schulbank drücken, entdeckten die anderen das Leben an der Uni.

Am 26. Februar 2004 machten wir, die Klassen 10a und 10 d mit ihren Klassenlehrern Frau Franke und Herrn Krüger sowie ihrem gemeinsamen Physiklehrer, Herrn Leitzke, uns auf den Weg in das Physikdepartment der Uni Paderborn.

Den Anfang machte Herr Professor Dr. Hoentzsch mit einem einstündigen Vortrag, der sowohl eine informative Einführung in unser bevorstehendes Programm als auch einen Überblick über die Uni beinhaltete.

Indem er uns die Master- und Bachelorgrade, die an der Uni zu erwerben sind, erklärte, erhielten wir auch eine interessante Übersicht der Inhalte in den einzelnen Semestern. Außerdem erfuhren wir einiges über die verschiedenen Berufsfelder, die nach einem Physikstudium angestrebt werden können.

Daraufhin teilten sich unsere zwei Klassen in drei Gruppen, um die drei weiteren Programmpunkte in unterschiedlicher Reihenfolge in Angriff zu nehmen.

Ein Bestandteil war die Molekülsimulation, die die Simulation von Molekülen am Computer beinhaltete. Während uns ein Professor an der nächsten Station über die Herstellung von Kristallen zur physikalischen Forschung aufklärte, konnten wir die verschiedenen Apparaturen und Geräte näher betrachten und dabei einen Einblick in ein solches Labor zu gewinnen.

Diese kurzen, trockenen Vorträge wurden durch die Hands on-Experimente aufgelockert, wo wir an verschiedenen Gerätschaften, die Töne hörbar und sichtbar machten, herumprobieren durften. Einige Studenten bemühten sich, uns unsere Fragen zu beantworten. Zum Schluss gab es das von allen am meisten erwartete Essen in der modernisierten Mensa. Uns war nicht zuviel versprochen worden.

Mit der Heimfahrt um 13.15 Uhr endete unsere informative Exkursion zu den sympathischen Professoren und Studenten. Die späteren Reaktionen zeigten jedoch, dass sich die Meinungen teilen. Während die einen die Exkursion als interessante Erfahrung sahen, waren die anderen an dem Tag leider nur gelangweilt.

Julia Brinkmann, Maren Wagner

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