Die Schulpolitik der neuen NRW-Regierung

Am Tag nach der Landtagswahl macht der zukünftige NRW-Ministerpräsident erste Angaben über die Schulpolitik seiner Regierung. In einem Interview des Bonner Generalanzeigers stellt er heraus, dass es zum Beispiel im dritten Schuljahr wieder Zeugnisse geben werde und in den Klassen 5 bis 8 keine Zusammenlegung der Fächer Biologie, Chemie und Physik. Neu auch die Absicht, die Schuldirektoren in Zukunft von der Lehrerschaft wählen zu lassen.

Um Únterrichtsausfall zu vermeiden, sollen zusätzlich 4.000 LehrerInnen eingestellt werden. Die Kosten sollen durch Einsparungen in anderen Bereichen aufgebracht werden.

Jürgen Rüttgers will außerdem die Betreuungsangebote für die unter Sechsjährigen ausbauen und ein flächendeckendes Angebot an Ganztagsschulen schaffen.

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