Berufsbeschreibung: Stenotypistin

Schulausbildung:

Erforderlich ist ein Realschulabschluss, erwünscht ist natürlich Abitur.

Berufsausbildung:

Ein Teil der Berufsausbildung besteht darin, auf die Berufsschule zu gehen. Dort muss man Fächer belegen, wie zum Beispiel: Buchhaltung, Buchführung, Organisationslehre, Betriebswirtschaftslehre (BWL), Mathematik, Deutsch, Maschinenschreiben und natürlich Stenografie.

Ein weiterer Teil besteht aus Schulungen im jeweiligen Betrieb.

Weiterbilden kann man sich als Sekretärin zum Beispiel bei der Industrie- und Handelskammer (IHK) oder in der Volkshochschule (VHS).

Beispielhafte Tätigkeiten:

Wichtig ist die Korrespondenz mit Kunden und die Stenografie, denn die Stenografie wird in der dazugehörigen Prüfung benötigt. In der Prüfung wird ein Text abgespielt, den man stenografisch aufnehmen muss. Diesen muss man hinterher lesen können und als Brief auf dem Computer mit eigenen Worten neu schreiben.

Hierbei dürfen die Fehler, die man beim Schreiben gemacht hat, nicht korrigiert und der Inhalt muss wortgetreu wiedergegeben werden.

Andere wichtige Fähigkeiten:

  • Stenogramme aufnehmen
  • Protokolle schreiben
  • Briefe schreiben (selbstständig oder nach Diktat)
  • Korrespondenz mit Kunden
  • Telefondienst
  • Verwaltung von Büromaterial
  • Aktenverwaltung

Rahmenbedingungen und Anforderungen:

  • Fingerfertigkeit zum Erlernen der Stenografie und Beherrschen des 10-Finger-Systems
  • Computerkenntnisse
  • schnelle Auffassungsgabe
  • Freude im Umgang mit Menschen
  • sehr gute sprachliche und grammatikalische Kenntnisse

Verdienstmöglichkeiten:

Das Einkommen ist mittelmäßig. Man verdient nach der Lehre ungefähr zwischen 800 und 1000 €.

Zukunftsaussichten:

Der Beruf wird vorwiegend für individuellen Schriftverkehr gebraucht. Serienbriefe übernimmt heute schon der Computer.

Jessica Pöhlker

Kommentare sind geschlossen.