Kommentare zur SV-Wahl stützen neues Team

Nicht weniger als 56 Kommentare sind nach der Meldung über die Neuwahl der SV veröffentlicht worden. Auch die „neue SV“ hatte sich in einer Mitteilung von dem Wahlverfahren distanziert.

Erfreulich ist die sich häufig wiederholte Anerkennung des Engagements des neuen SV-Teams. Alle gehen davon aus, dass bei einer normalen Wahl eine sehr deutliche Bestätigung dieses Teams erzielt würde.

Eine Reihe von Kommentaren äußern ihr Verständnis für den Versuch, auf die Folgen mangelnden Interesses an der SV-Arbeit hinzuweisen. Leider ist das in der Vollversammlung mit der Neuwahl vermischt worden. Darüber haben sich viele Schülerinnen und Schüler gewundert und viele Kommentatoren haben dies – sicher zu Recht – kritisiert. Problematisch war zudem die Abwesenheit der gesamten Jahrgangsstufe 13, die auf Kursfahrt war.

Die diesjährige SV-Wahl bot einigen Klassen – wie auch in den Vorjahren – die Gelegenheit, im Politikunterricht die Grundsätze für Wahlen in einer Demokratie noch einmal in Erinnerung zu rufen. Diese Grundsätze müssten gerade auch in der Schule gelten.

Deshalb ist es sicher sinnvoll, eine ordnungsgemäße Wahl durchzuführen. Nach dem Schulgesetz soll das in einer Schülerratssitzung geschehen. Schülersprecher/-in und Stellvertreter/-in sollen dort gewählt werden. Die Gewählten stellen dann ihr Team zusammen. Das wäre sicher problemlos möglich, hat sich das neue Team doch bereits in der Vollversammlung vorgestellt.