Studie zur digitalen Mentalität

Am Dienstag, 30.11.2010,  wurden den Kursen der Jahrgangsstufe 11 im Fach Sozialwissenschaften Ergebnisse einer „Studie zur digitalen Mentalität“ vorgestellt. Die Schülerinnen und Schüler wurden gebeten, zu Problemen der Internetnutzung Stellung zu nehmen.

Der Projektleiter der Studien aus den Jahren 2004 und 2010, H. Wöbken vom „Institut für strategieentwicklung“ (Berlin), bat die Schülerinnen und Schüler zu den Fragen der Studie Positionen zu beziehen. In der Ellipse verteilten sich die Schülerinnen und Schüler entsprechend ihres Zustimmungsgrades im Raum. So wurden Mehrheitsbildungen deutlich, die dann im Begründungsgespräch weiter verdeutlicht werden konnten.

In vielen Fragen tendierten die Blomberger Schülerinnen und Schüler wie die in der Studie Befragten. Es ging vornehmlich um die Beachtung der Eigentumsrechte im Internet. Viele „User“ wissen, dass sie sich beim Kopieren von Musik oder Texten oft am Rande der Legalität bewegen. Sie haben jedoch wenig Angst, „erwischt“ zu werden.

Sie sehen die Abzocke-Gefahren des Internets, glauben aber, unsichere Programme erkennen zu können. Sie sind mehrheitlich gegen eine Nutzungsflatrate wie bei den Rundfunkgebühren. Die Mehrheit scheint mit den bestehenden Möglichkeiten umgehen zu können und zufrieden zu sein.

Durch spontane Zurufe wurden Internet-Eigenschaften bewertet. Eigenschaften wie „Höflichkeit“, „Ehrlichkeit“ oder „Geduld“ wurden ausdrücklich als unwichtig ausgerufen, als sehr wichtig galt „Flexibilität“.

Das traf sich gut. Denn auch in der Studie stand dieser Wert obenan. Die Projektleiter hatten Plakatfolien mitgebracht in der Größe der in der Studie bevorzugten Werte. Einige Blomberger konnten sich damit zum Gruppenbild aufstellen. (siehe oben)