Neues Kooperationsprojekt mit Phoenix Contact

20.11.2011Rubens Hey (rechts), Marvin Vibora Münch und Malte Blask – im Bild am Elektronik-Stecktisch – gehören dazu. Sie sind in einer der beiden Physik-AGs, die alle 14 Tage bei Phoenix Contact am Elektronik-Stecktisch ihre Versuche machen. Es sollen im 2. Schulhalbjahr in einem festen Kurs Programmierungen entwickelt werden. Diese Art der direkten Zusammenarbeit zwischen der Fachschaft Physik und der Ausbildungsabteilung der Firma Phoenix Contact soll weiter ausgebaut werden, darin waren sich Schulleiter Karsten Fahrenkamp und Phoenix-Ausbildungsleiter Hermann Trompeter einig.

Im Beisein von Bürgermeister Klaus Geise, Schulleiter Karsten Fahrenkamp, Hermann Trompeter (Leiter Professional Education) und Heike Edeler (Berufs- und Studienorientierung am HVG) wurde die Kooperation zwischen dem HVG und Phoenix Contact offiziell bestätigt. Bürgermeister Klaus Geise ist der Schirmherr der Kooperation zwischen HVG und Phoenix Contact.

Erste Planungen für diese neue Stufe der Zusammenarbeit gab es bereits Ende letzten Jahres, die dann im Frühjahr 2011 konkretisiert wurden. Erfreulicherweise interessierten sich für dieses Angebot mehr Oberstufenschüler als erwartet, so dass statt der geplanten einen Arbeitsgemeinschaft zwei Kurse eingerichtet werden konnten.

Naturwissenschaftler und Ingenieure werden heute und in Zukunft gesucht. Neben den fachlichen und schulischen Inhalten erfahren die Schüler in diesem Angebot „nebenbei“ eine Menge über die Abläufe in einem weltweit tätigen Unternehmen. Auch der regelmäßige Kontakt zu Mitarbeiten, Studierenden und Auszubildenden von Phoenix Contact liefert einen äußerst wertvollen Beitrag zur Studien- und Berufsorientierung der Schülerinnen und Schüler und wird bei späteren Bewerbungen sicherlich von großem Vorteil sein.

Die neue Form des Unterrichts in einem Projektkurs ist durch die neue Verordnung zur gymnasialen Oberstufe und der Abiturprüfung möglich geworden. Der Unterricht ist so angelegt, dass sich die Schüler individuellen Vorhaben widmen, die im Kurs abgestimmt und dann selbstständig geplant und bearbeitet werden. Die Schüler dokumentieren ihre Arbeit und präsentieren dann ein Produkt. Beides ergibt zusammen eine Jahresnote auf dem Zeugnis und kann auch in die Abiturnote eingerechnet werden. Bei herausragenden Ergebnissen kann der Projektkurs auch die Grundlage für eine Abiturprüfung sein.

Das HVG arbeitet in vielfältigen Projekten mit Phoenix Contact zusammen. Der Start des Projektkurses ist auch Anlass zur Aktualisierung der seit einigen Jahren bestehenden Kooperationsvereinbarung.

Kommentare sind geschlossen.