Bericht zur Latein-Exkursion nach Xanten

Am 15. November 2019 brachen die beiden Lateinkurse der Jgst. 9 frühmorgens von Schieder mit dem Zug nach Xanten zur ehemaligen Colonia Ulpia Traiana auf. Mit ihren Lehrkräften Frau Hillebrand und Herrn Becker besuchten sie den APX, den archäologischen Park Xanten, und das LVR-Römer-Museum.

Obwohl die Fahrt bis mittags dauerte, verging die Zeit im Zug gefühlt doch recht schnell. Einige nutzten den WLAN-Hotspot, andere lernten Doppelkopf oder spielten UNO. So kam die Gruppe gutgelaunt in Xanten an und erreichte nach einem kurzen Fußweg den archäologischen Park. Zunächst stärkte man sich bei einem kleinen Picknick in der Grillhütte, dann wurden die Highlights des Parks gemeinsam besichtigt, zu denen das Fort, der Hafentempel, die römische Herberge und das Amphitheater zählen. Ab 14 Uhr nahmen die Schülerinnen und Schüler mit ihren Lehrkräften an einer Führung zum Thema „Römer und Germanen“ im Museum teil. Man mag den jeweiligen Stil der Museumspädagogen kritisch hinterfragen können („Das ist ja noch noch langweiliger als bei Ihnen, Herr Becker :-)“) , aber dennoch lernten unsere Eleven dort anhand einiger Objekte und Texte das Leben der Römer in Germanien kennen und erfuhren, mit welchen Vorurteilen die Römer den Germanen begegneten. Danach hatten alle noch Zeit, das Museum oder den Park selbstständig in Kleingruppen zu erkunden. So konnte man z.B. die Therme mit dem Hypocaustum und den verschiedenen Becken besichtigen, die viele noch aus den ersten Geschichten des Lehrbuchs über Aulus und seine Familie kannten.

Nachdem die Schülerinnen und Schüler in den vergangenen Jahren zahlreiche Geschichten z.B. über die Thermen, Tempel und Gladiatorenkämpfe im Amphitheater kennengelernt hatten, bestand hier nun die Gelegenheit, sich endlich einmal quasi hautnah einen Eindruck von all diesen Dingen zu verschaffen, wie sie von Römern und Germanen in der ehemaligen Colonia Ulpia Traiana genutzt worden sind.

Als die Kurse um ca. 21 Uhr wieder in Schieder eintrafen, waren sich alle einig, dass Xanten auf jeden Fall eine Reise wert sei; gegebenenfalls könnten im Wiederholungsfall einzelne Aspekte variiert werden.

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