Zwei Staatsmänner in lippischen Gemäuern

Die Gerüchte über das Großereignis kursieren seit Tagen


Wenn man durch das enge Stadttor gefahren ist, dann liegt links stolz und wehrhaft die Burg Blomberg. Vorbei am alten Amtshaus geht es dann zu Fuß über Kopfsteinpflaster in den Innenhof. Hinter der schweren Holztür heißt es dann: Willkommen im Burghotel Blomberg.

Am 7 März 2005 treffen sich der französische Staatspräsident Jacques Chirac und Bundeskanzler Gerhard Schröder in Blomberg.

Das Treffen findet höchstwahrscheinlich in der Burg Blomberg statt. Es haben mehrere Quellen unabhängig voneinander bestätigt, dass die Vorbereitungen in der Burg Blomberg auf Hochtouren laufen.

Es steht fest, dass Schröder mit Chirac und Außenminister Joschka Fischer vom Paderborner Flughafen mit Hubschraubern nach Borkhausen weiterfliegen wird. Kann der Flug unter gegebenen Umständen nicht stattfinden, werden die Spitzenpolitiker über die B1 in Schröders alte Heimatstadt gebracht.

Neben unabhängigen Sicherheitsmaßen wird sich auch die offizielle Seite darum bemühen, die beiden Staatsmänner zu beschützen und sicher zu begleiten.

Die lokale Polizei übt bereits jetzt schon die Eskorte mit Motorrädern. Außerdem sind Sicherheitsbeamte und Spezialisten verschiedenster Gefahrengattungen des Bundeskriminalamtes in Blomberg im Einsatz. Diese Vorbereitungen geschehen nicht etwa inkognito, sondern durchaus offensichtlich wurden das Blomberger Rathaus und weitere Lokalitäten in Augenschein genommen, um die Ankunft des Kanzlers zu planen.

Die Blomberger Bürger vermuten sogar einige Evakuierungen und mehrere Straßensperrungen. Vielleicht haben diese „Ängste“ einen realistischen Hintergrund: die sogenannte Angschlagsprävention.


Zu den genauen Zielen dieses Treffens gibt es vom Bundespresseamt keine genauen Infos !


Über Neuigkeiten zum Besuch Chiracs in Blomberg werden wir euch ständig informieren.

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