Der gefährliche Einsatz von Atombomben

Am 6. August 1945 warfen die USA die erste Atombombe auf Hiroshima. Die Bombe zerstörte 90 Prozent der Stadt und es starben 140 000 Menschen. Und noch heute, 60 Jahre später, haben die Menschen unter den Folgen zu leiden.

Der erste Einsatz einer Atombombe war am 6. August 1945. 21 Tage zuvor wurde die erste Atombombe in der Alamogordo-Wüste (New Mexico) erfolgreich getestet.

Die Bombe Little Boy wurde um 8:16 Uhr von der Enola Gay abgeworfen. Die Bombe war drei Meter lang und vier Tonnen schwer. Es entstand ein Feuerball und noch in 10 Kilometer Entfernung gingen Bäume in Flammen auf.

Dann entstand ein Atompilz, der 13 Kilometer hoch war und nach 20 Minuten kam er als atomarer Regen (Fallout) wieder herunter.

Bis zum Ende des Jahres starben 140 000 Stadteinwohner an den Folgen der Atombombe. Viele weitere starben an der Verstrahlung bzw. den Spätfolgen.

Bereits am 9. August 1945, also drei Tage nach dem ersten Angriff auf Japan, warf Amerika eine weitere Atombombe ab. Diesmal traf es Nagasaki und es wurden wieder Hunderttausende von Menschen getötet. Allerdings konnte sich die Druckwelle nicht so stark ausbreiten, da Nagasaki hügeliger war als Hiroshima.

Die USA haben sich bis heute nicht für den Abwurf der Atombomben entschuldigt.

Quelle: www.wikipedia.de

Nicole Eickmann

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