„Qualitätsverbesserung in Schulen und Schulsystemen“

Erfolgreicher Abschluss des BLK-Programms / „Qualitätsverbesserung in Schulen und Schulsystemen“ (QuiSS)

QuiSS war ein BLK-Programm, das die Leistung und Innovationskraft der Einzelschulen verbessern sollte. 210 Schulen aus 14 Ländern arbeiteten von 1999 bis Ende 2004 in länderbezogenen Netzwerken in diesem Programm mit. Das gemeinsame Anliegen aller Projekte im Programm bestand in der systematischen Weiterentwicklung der Schulen.

Wesentliche Programmschwerpunkte waren:

• Qualitätsverbesserung des Unterrichts,

• die weitere Professionalisierung des Personals,

• die Grundhaltung eines selbstwirksamen und innovationsbezogenen Handelns sowie eine systematische Personalführung und Steuerung.

Insgesamt hat „QuiSS“ zahlreiche übertrag- und adaptierbare Resultate für die Verstetigung von Programmergebnissen erbracht, wie z.B. für die Neugestaltung der Schuleingangsphase oder die innerschulische Kommunikation.

Verallgemeinerbare Erfahrungen und Ergebnisse aus QuiSS liegen vor:

– auf der Ebene der Ländervorhaben – wobei jedes Ländervorhaben gewissermaßen für ein Schulentwicklungsproblem steht, das in allen Ländern präsent ist; deshalb können die Einzelerfahrungen eines Landes für Entscheidungsfindung und Arbeitsplanung in anderen Ländern herangezogen werden;

– in Bezug auf generelle Probleme der Schulentwicklung („Problemzonen“ des Schulwesens, die immer wieder in innovativen Entwicklungsprozessen auftreten, wurden analysiert und bewertet, wie z.B. Beratung und Unterstützung für die Schulentwicklung, Kooperation und Netzwerkbildungen, Schulleitung und -aufsicht, Lernleistung und Leistungsbewertung, Anschlüsse und Übergänge, Standards und Kompetenzen, Lehrpläne und Schulprogramme, Evaluation);

– hinsichtlich der Realisierung übergreifender Leitvorstellungen für den schulischen Reformprozess wie z.B. die Formulierung von Annahmen über Voraussetzungen für den erfolgreichen Verlauf einer systematischen und systemischen Schulentwicklung: Offenheit der Konzepte und Entscheidungsspielräume der Akteure; Verbesserung der Unterrichts- und Erziehungsqualität und Verbesserung des Unterrichtsumfeldes; systemisches Vorgehen; Beherrschung einer Entwicklungssystematik; Zusammenwirken von operativer Entwicklungsebene und steuernder Systemebene; Selbstevaluation.

Der Abschlussbericht ist abrufbar.

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