Immer neue Atomwaffen

Müssen wir tatenlos zusehen?

Der Atombombenabwurf auf Hiroshima und Nagasaki war für die Klasse 10a der Anlass, in einer großen Ausstellung Hintergründe und Folgen dieses Ereignisses darzustellen. Dabei wurde deutlich, dass sich die atomare Bedrohung durch Atomwaffen, aber auch durch die friedliche Nutzung der Kernenergie keineswegs verringert hat.

Die Klasse 10a beschäftigt sich weiter mit diesen Problemen. Interessenten können dies auf einer dafür eingerichteten Unterrichtsplattform verfolgen. Es werden dort immer auch Links zu wichtigen Informationen angeboten.

So kann es eigentlich niemanden kalt lassen, wenn berichtet wird, dass in Deutschland gegen die Vereinbarungen des Atomwaffensperrvertrags 110 bis 150 Atombomben lagern. In Europa sind es 480. Wenn es tatsächlich stimmen sollte, dass auch schon einmal Atombomben verloren gegangen sind, stellt sich wohl vor allem Fassungslosigkeit ein.

Täglich gehen beunruhigende Meldungen durch die Nachrichten: Der Iran erklärt sich zum Atomwaffenstaat, die USA diskutieren Pläne zum militärischen Eingreifen gegen den Iran, Präsident Bush forciert die Entwicklung kleinerer Atomwaffen, die leichter eingesetzt werden können.

Dies sollte vielleicht nicht unbedingt schweigend hingenommen werden. Immerhin gibt es Organisationen, die aufklären und Aktionen durchführen. Eine dieser Organisationen ist die „Mayors for Peace“-Bewegung. Der Blomberger Bürgermeister Klaus Geise ist Mitglied. Sie treten ein für einen Stufenplan, nach dem bis zum Jahre 2020 alle Atomwaffen abgeschafft sein sollen.

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