Porträt: Wolfgang Hohlbein

Wolgang Hohlbein ist am 11. August 1953 in Weimar geboren und lebte mit seinen Eltern in der Nähe von Düsseldorf.

Nach der Schule arbeitete er als Operator und Industriekaufmann und begann irgendwann, als die Nachtschichten immer langweiliger wurden, Geschichten zu schreiben. Mit seinen Kurzgeschichten schaffte er es schließlich in verschiedene Romanhefte und schrieb überwiegend Horror- und Western-Storys.

1982 erfuhr er von einem Fantastik- und Science-Fiction- Wettbewerb, der vom Verlag Carl Ueberreuter ausgeschrieben wurde. Nach einer Idee von seiner Frau Heike Hohlbein schrieb er das Manuskript des 365-seitigen Buches „Märchenmond“.

Zum Erstaunen gewannen sie. Davor waren sie schließlich unbekannt. Über Nacht gelang ihnen der Sprung in die Bestsellerlisten.

Das Buch wurde auch über die Grenzen des Landes bekannt. Er gewann Preise wie den „Fantastik-Preis der Stadt Wetzlar“ und den „Preis der Leseratten“. 1984 wurde „Märchenmond“ dann auch in die Empfehlungsliste der Jugendzeitschrift „Der bunte Hund“ aufgenommen.

Seither wird jedes Buch Kult. Wolfgan Hohlbein selbst meint, es würde an seiner Frau liegen, die ihn immer mit ihren Ideen überrascht. Sie ergänzen sich.

Wolfgang Hohlbein hat mittlerweile über 150 Romane verfasst. Er schreibt sehr schnell. „Unterland“ ist in nur drei Monaten entstanden. Was ist der Trick dabei?

Wolfgang Hohlbein schreibt seine Bücher nicht am Computer. Er schreibt sie sich erst stichwortartig auf, und diktiert sie dann seiner Nachbarin, die das Ganze dann abtippt. Er arbeitet so schnell, dass er für drei Verlage gleichzeitig schreiben kann.

Seine erfolgreichsten Bücher:

  • Märchenmond
  • Midgard
  • Die Rückkehr der Zauberer
  • Die Flut
  • Das Avalon- Projekt
  • Die Chronik der Unsterblichen 1-8
  • Intruder 1-6
  • Neustes Buch:
  • „Die Tochter der Himmelsscheibe“

Juliane Tyssen