23 begeisterte Schüler und Schülerinnen beim Wasserski
Am Freitag, den 26.06.2009 nahmen am Nachmittag 23 Schülerinnen und Schüler der verschiedenen Grundkurse Sport der Jahrgangstufe 12 unter der Leitung von Sportlehrer Reinhard Klöpping an einer Exkursion zur Wasserskianlage in Paderborn-Sande teil. Nach anfänglichen „Startproblemen“ lernten die SuS dann relativ schnell, ihre Runden zu drehen.
„Das war keine der üblichen Aufgaben, das war schon sehr anspruchsvoll“, berichtet Petra Schröder, die Mathe-Lehrerin der Klasse 7a. Dennoch haben sich Yannik und Marcel Schlepper, Fynn Lubbers und Jerome Riedel daran gemacht, im Rahmen der Cornelsen Mathemeisterschaft 2009 umfangreiche Berechnungen zu einer Riesen-Kartoffel anzustellen.
Die diesjährige Theatersaison wurde am HVG mit der Bühnenadaption des berühmten Filmklassikers von Sidney Lumet „Die zwölf Geschworenen“ beendet. Wieder war die Aula nahezu ausverkauft, um die Auführung des Literaturkurses unter der Leitung von Jasmin Naal-Glaßer zu sehen. „Besonders der zweite Teil war spitze“, befanden einige Schüler aus der Klasse 9. Ein ausführlicher Bericht findet sich auf
Am 28. Mai 2009 ist die Klasse 6a zum Landesmuseum nach Detmold gefahren. Dort haben wir einen Workshop zum Thema “Welch ein Barbarenleben“ gemacht. Es hat gut zu unserer Geschichtsunterrichtsreihe zum Römischen Reich gepasst. Im Mittelpunkt stand die “Varusschlacht“. Wir haben viel darüber erfahren, wie und warum die Germanen über die Römer gesiegt haben.
„Ich muss mich entscheiden zwischen Profit und Menschlichkeit“, sagt der Vizepräsident des Festlandstaates am Ende. Dass es diese Entscheidungsmöglichkeit noch gibt, ist die Hoffnung der selbst geschriebenen szenischen Montage des Literaturkurses Welslau. Vor der wieder ausverkauften Aula begann dieses Stück mit der beängstigenden Beschreibung der aktuellen politischen Lage. Ursachen und Folgen der Finanz- und Wirtschaftskrise wurden pointiert beschrieben und endeten mit der provokativen Aussage: „Auch Sie sind schon arbeitslos, Sie wissen es nur noch nicht.“
Ein am Ende nachdenklich machendes Theaterstück, das am 09.06.2009 in der ausverkauften Aula vom Literaturkurs Stefer auf die Bühne gebracht wurde. Der Autor, Frank Wedekind, nannte es 1891 eine Kindertragödie – ein junger Mensch bringt sich um, ein junges Mädchen stirbt bei einer Abtreibung. Dass dieses Stück mit der deutlichen Kritik an zerstörerischer Prüderie und autoritärer Moral erst 1906 uraufgeführt werden konnte, verwundert dann nicht. Und heute? Ist da alles anders? Diese Frage stand immer im Raum, nicht nur durch zeitgemäße Einschübe mit Fernseher und Sexspielzeug.